Quilotoa Kratersee
Quilotoa ist der Name einer
Vulkancaldera und des darin
befindlichen Kratersees.  Der
erloschene Vulkan ist der am
westlichsten gelegene in den
ecuadorianischen Anden.
Der höchste Punkt liegt bei einer
Höhe von 3914 m. Der
Durchmesser der Caldera beträgt
drei Kilometer.  Der letzte
Ausbruch fand im 13.
Jahrhundert statt. Zu dieser Zeit
ereignete sich ein gewaltiger
Ausbruch, dessen Lahar und
pyroklastischer Strom sogar
noch den Pazifischen Ozean
erreichten.
Seitdem liegt in der Caldera ein
bis zu 250 m tiefer Kratersee mit
durch Mineralien entstandener
grüner Färbung. Am Boden des
Sees befinden sich Fumarolen,
an der Ostseite des Vulkans gibt
es heiße Quellen. Auf dem See
selbst kann man Bootsfahrten
unternehmen.